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Augenlidstraffung in München
Welche Risiken
bringt eine Lidstraffung mit sich?
In
der Regel sind operative Eingriffe an den Augenlidern mit
einem sehr niedrigen Risiko verbunden. Allerdings sind bei
einem operativen Eingriff Komplikationen nie vollständig
auszuschließen und im Einzelfall nicht vorhersehbar.
-Schwellungen und Blutergüsse: Ausmaß und Dauer von Schwellungen
und Blutergüssen nach der Operation sind sehr unterschiedlich und
individuell ausgeprägt.
-Infektionen des Wundgebietes sind äußerst selten. Bei geeigneter
Behandlung müssen sie aber das Ergebnis nicht unbedingt verschlechtern.
- Wundheilungsstörungen an den Lidern sind ebenfalls sehr selten.
Hier spielen meist Faktoren eine Rolle, wie eine verzögerte Heilung
bei Diabetikern, Rauchern oder Patienten mit Blutgerinnungsstörungen.
Diese Risikofaktoren sollten im ausführlichen Patientengespräch
ausgeschlossen werden.
- Bei Unterlidstraffungen kann es zu einer Verziehung oder Entrundung
des Unterlides kommen. Dies ist eine äußerst unangenehme
Komplikation, die zwar selten ist, wenn man zurückhaltend Gewebe
entfernt. Im Rahmen einer Infektion oder Wundheilungsstörung kann
es jedoch auch zu einer Verziehung des Unterlides kommen. Unter Massage
des Unterlides kann sich der Befund ändern, oder aber es wir eine
Korrekturoperation notwendig.
über weitere
Risiken lassen Sie sich im ausführlichen Aufklärungsgespräch
von Ihrem Arzt Dr. Dirk Kremer in München informieren.
Bei Auswahl eines
guten Operateurs und gewissenhafter Befolgung seiner postoperativen
Vorschriften wird aber das erwünschte ästhetische Ergebnis
im allgemeinen komplikationslos und mit gutem Erfolg erreicht.
Wie bereite ich
mich auf die Operation der Augenlidstraffung vor?
Es ist ratsam, für
die Zeit nach der Operation ungefähr sieben freie Tage einzuplanen,
da Sie in der ersten Zeit nach dem Eingriff noch eingeschränkt
sein werden.
Sie sollten sich auch in den Tagen unmittelbar vor der Operation nicht
allzu viel vorzunehmen, um diese seelisch und körperlich ausgeruht
angehen zu können. Aspirin oder ähnliche blutverdünnende
Medikamente sollten wegen ihrer hemmenden Wirkung auf die Blutgerinnung
mindestens 1-2 Wochen vor dem Eingriff nicht mehr zu sich genommen werden.
Bei Fragen und Zweifeln vor der Operation rufen Sie bitte Ihren Operateur in München
an.
Wo findet die Operation statt?
Lidstraffungen werden
in der Regel ambulant durchgeführt. Nach der Operation werden Sie
zwar eine Ruhepause einhalten, dürfen aber nach der kurzen Beobachtungsphase
nach Hause gehen. In keinem Fall sollten Sie selbst Auto fahren.
Was für
eine Narkose wird angewandt?
Im allgemeinen werden
Augenlidstraffungen in Lokalanästhesie mit Einspritzung von örtlichem
Betäubungsmittel durchgeführt. Bei der lokalen Betäubung
erhalten Sie zusätzlich ein Beruhigungsmittel (entweder als Tablette
oder als intravenöse Injektion in die Armvene), das Sie in eine
Art Dämmerschlaf versetzt. Sie sind zwar wach, aber entspannt und
schmerzunempfindlich. Sie bekommen aber mit, dass an Ihnen operiert
wird, Sie spüren ein Ziehen oder ähnliches.
Wenn eine Vollnarkose
geplant ist, werden Sie in jedem Fall vor der Operation von einem Narkosearzt
(Anästhesisten) untersucht, um Ihre Narkosefähigkeit zuklären.
Natürlich ist der Anästhesist auch dann während der gesamten
Operation dabei und steuert die Narkose.
Eine Vollnarkose ist aber eher die Ausnahme.
Wie läuft
die Schönheitsoperation ab?
Eine Straffung der
Oberlider dauert in der Regel ca. 45-60 Minuten, je nachdem, wie ausgeprägt
der Befund ist. Die Straffung der Unterlider dauert ungefähr die
gleiche Zeit.
Die Schönheitsoperation verläuft folgendermaßen:
Oberlid: In der natürlichen Lidfalte des Oberlides erfolgt der Hautschnitt,
der seitlich etwas oberhalb des äußeren Lidrandes in den
sog. Lachfältchen ausläuft. Wieviel Haut entfernt wird, wird
vor der Operation durch abwechselndes öffnen und Schließen
der Augen bestimmt. Anschließend wird die angezeichnete Hautspindel
von dem darunter liegenden Muskel abpräpariert und entfernt. Nach
Durchtrennung des oberflächlichen Augenschließmuskels wird
ein sehr feines Häutchen (Septum) durchtrennt, durch das sich das
Fett aus der Augenhöhle mit zunehmendem Alter drückt. Danach
wird das in das Augenlid vorgedrückte Fett entweder entfernt. Um
Gewebeerhaltend zu operieren wird heute vermehrt das Fettgewebe erhalten
und lediglich durch eine Straffung des erschlafften Septums wieder in
die Augenhöhle zurückpositioniert. Gerade bei jüngeren
Patienten ist diese Methode sinnvoll, wenn man davon ausgehen kann,
dass im Verlauf des weiteren Lebens- in der Regel nach 10-12 Jahren
evtl. eine neuerliche Straffung der Augenlider anstehen könnte.
Danach wird das Oberlid wieder mit einer fortlaufenden, nach außen
"unsichtbaren" Hautnaht verschlossen.
Beim Unterlid erfolgt der Schnitt unmittelbar unter den Augenwimpern. Auch hier lässt
man den Schnitt in den Lachfältchen auslaufen, um später einen
weicheren und v.a. unauffälligeren übergang zu schaffen.
Durch die Einschnitte
hindurch wird daraufhin die Haut von dem darunter liegenden Unterhautgewebe
und der Muskulatur vorsichtig abgehoben. Nach Teildurchtrennung des
ringförmigen Schließmuskels am Unterlid wird auch hier nach
der Eröffnung des Septums das sich aus der Augenhöhle ins
Unterlid vordrückende Fett vorsichtig entfernt. Dieses Fett verleiht
dem Patienten das Erscheinungsbild der im Volksmund bekannten "Tränensäcke".
Anschließend wird die überschüssige Haut sehr vorsichtig
und restriktiv entfernt.
Danach erfolgt der Verschluß der Unterlidhaut
mit einer fortlaufenden, nach außen "unsichtbaren" Hautnaht.
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