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Wie verläuft die Bauchstraffung?
Zu Beginn einer Abdominoplastik wird Dr.
Dirk Kremer in München evtl. eine Fettabsaugung im Bereich des Bauches
und beider Hüften vornehmen. Dadurch kann nach der
Bauchstraffung eine kosmetisch besseres Ergebnis mit harmonischen
übergängen und einer schlankeren Taille erreicht
werden.
Dann wird ein Schnitt am Unterbauch gelegt, der knapp oberhalb
der Schamgrenze nach seitlich in Richtung Beckenknochen
ausläuft. Dr. Dirk Kremer wird vor der Operation den
Schnitt beim stehenden Patienten planen, um sicher zu gehen,
daß er möglichst "unsichtbar" durch
Bikinihose oder Slip bedeckt verläuft. Eine weitere
Inzision verläuft um den Bauchnabel herum, um ihn von
der Bauchhaut zu lösen und versetzen zu können.
Die Bauchdecke wird nun von der Bauchmuskulatur bis zum
unteren Rippenbogen abgelöst. Die auseinandergewichenen
Bauchmuskeln werden wieder aneinandergelegt und in dieser
Position durch mehrfache Spezialnähte fixiert. Schließlich
entfernt Dr. Dirk Kremer die überschüssige Haut
und näht den Nabel an seiner neuen Stelle ein. Nach
Einlegen von Wunddrainagen wird die Bauchdecke mehrschichtig
verschlossen.
Falls sich ein Hautüberschuß
nur unterhalb des Nabels findet, kann eine sog. "Miniabdominoplastik"
durchgeführt werden. Dabei wird die Bauchdecke nur
bis zum Bauchnabel abgelöst, der Bauchnabel selber
nicht versetzt.
Was ist nach der Bauchdeckenstraffung
zu beachten?
Gleich im Anschluß nach der Bauchstraffung wird Ihnen
noch auf dem OP-Tisch die vorher ausgemessene Kompressionsbandage
bzw. Kompressionshose angelegt.
In den ersten Tagen nach einer Bauchdeckenstraffung
werden Sie im Wundgebiet Schmerzen verspüren. Auch
fühlt sich Ihre Bauchdecke gespannt an. Dadurch sind
Sie in Ihren normalen Bewegungen eingeschränkt. Ein
völlig aufrechten Gang hat man erst nach ein paar Tagen,
mit abnehmender Spannung des Bauches. Von Ihrem Arzt verordnete
Medikamente helfen in der Regel gut gegen die anfänglichen
Schmerzen.
Die während der Operation eingelegten
Drainagen werden in der Regel nach 1-2 Tagen entfernt. Mit
dem Ziehen der Drainagen fühlen sich die Patienten
in der Regel schon viel mobiler. Der erste Verbandswechsel
erfolgt in den ersten 2-3 Tagen.
Gönnen Sie sich in den ersten Tagen
nach der Bauchstraffung möglichst viel Ruhe, um ein
Anschwellen des Wundgebietes möglichst gering zu halten.
Möglicherweise entstandene Blutergüsse, Schwellungen
und evtl. eine Taubheit der Haut bilden sich normalerweise
in den ersten 2-3 Wochen nach der Operation vollständig
zurück.
2-3 Wochen nach einer Abdominoplastik werden
die intrakutanen Hautfäden entfernt. Anfangs ist die
Hautnarbe hart und gerötet. Nach ein paar Monaten wird
die Narbe blasser und weicher. Unterstützend können
Narbencremes oder Silikonpflaster gleich nach dem Ziehen
der Fäden eine schöne Narbenentwicklung fördern.
Sonnenexposition der Narbe ist in den ersten 6 Monate zu
vermeiden. Bitte tragen Sie im Falle eines Sonnenbades Sun-Blocker
auf die Narben.
In der ersten Woche nach der Bauchstraffung
sollten Sie in jedem Fall eine Ruhepause einplanen, jede
Anstrengungen.
Je nach den körperlichen Belastung können Sie
nach wenigen Tagen wieder Ihre normalen Alltagsaktivitäten
aufnehmen.
Meiden Sie sportliche Aktivitäten in den ersten 6-8
Wochen nach der Bauchdeckenstraffung. Nehmen Sie sportliche
Aktivitäten erst nach Rücksprache mit dem plastischen Chirurgen Dr. Dirk
Kremer wieder auf.
Ihr postoperativer Nikotin- und Alkoholkonsum
sollte auf ein Minimum beschränkt sein.
Sauna- und Dampfbadbesuche sollten
Sie für einige Monate unterlassen.
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