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Brustvergrößerung München
Typen von Brustimplantaten:
Es gibt zwei wesentliche Typen von Brustimplantaten:
Gelgefüllte Brustimplantate und Kochsalzgefüllte
Brustimplantate.
Gelgefüllte Implantate sind mit kohäsiven
Silikongel gefüllt, die sich ähnlich einer normalen
Brust anfühlen. Die großen Hersteller bieten
Implantate mit drei verschiedenen Kohäsionsstärken
an.
Kochsalzgefüllte Brustimplantate sind
mit Salzwasser gefüllt. Sie fühlen sich weniger
natürlich an. Es gibt Kochsalz-gefüllte Brustimplantate
mit abnehmbaren Einfüllschlauch, die Ihrem Arzt ermöglichen,
die Größe Ihrer Implantate bis zu sechs Monate
nach der Brustvergrößerung-Operation durch eine zusätzliche Einfüllung
bzw. Entleerung von Kochsalzlösung über den Einfüllschlauch
enzupassen.
Implantatformen:
Abhängig von der Brustform, die Sie
sich bei der Brustvergrößerung wünschen, können Sie runde oder aber konturierte
Implantate wählen. Konturierte Implantate haben eine
Form wie Tränentropfen und geben der Patientin eine
etwas natürlicher aussehende Brust. Die großen
Hersteller bieten verschiedene Projektionsstufen an: standard,
moderat und hoch.
Implantatoberfläche:
Brustimplantate haben entweder eine strukturierte oder glatte
Oberfläche. Durch die strukturierte Oberfläche
können sich die kollagenen Bindegewebsfasern besser
an die ungleichmäßige, raue Oberfläche anlagern.
Das Risiko einer Kapselfibrose ist gegenüber den Implantaten
mit glatter Oberfläche deutlich vermindert.
Ist Silikon für die Brustvergrößerung sicher?
Eine reihe angesehener fachübergreifender
Expertengremien hat die verfügbaren Daten zu Brustimplantaten
aus Silikon für eine Brustvergrößerung ausgewertet. Nachfolgend das Ergebnis des Institute
of Medicine (IOM):
Das vom amerikanischen Kongress beauftragte fachübergreifende
Expertengremium sollte eine unabhängige Bewertung vergangener
und aktueller Untersuchungen zu Brustimplantaten aus Silikon
und anderen Materialien durchführen. 1999 veröffentlichte
das IOM einen Bericht mit folgenden Ergebnissen:
- Frauen mit Brustimplantaten haben kein höheres Risiko
für Bindegewebserkrankungen. Das Risiko einer Krebs-,
immunologischen oder neurologischen Erkrankung ist bei Frauen
mit Brustimplantaten nicht höher als das der restlichen
Bevölkerung.
- Stillen ist sicher und gesundheitsförderlich.
- Kinder von Frauen mit Brustimplantaten sind keinen erhöhten
Risiken ausgesetzt.
Schnitt- und Platzierungsmöglichkeiten bei der Brustvergrößerung
Es gibt drei verschiedene Zugänge,
um ein Brustimplantat bei der Brustvergrößerung einzusetzen:
- Periareolär: Vorteil dieses Schnittes ist, dass er
am wenigsten sichtbar ist. Im Vergleich zu den anderen Schnitten
birgt er das größte Risiko für spätere
Probleme beim Stillen.
- Inframammär: Dieser Schnitt ist sehr populär,
da er in der Hautfalte unterhalb der Brust versteckt ist.
Bei diesem Schnitt gibt es weniger Probleme beim späteren
Stillen. Der Schnitt verschafft den besten überblick
über die geschaffene Implantathöhle, dadurch ist
eine optimale Positionierung des Implantates möglich.
- Axillär: dieser Schnitt ist weniger versteckt, doch
ist eine Alternative für Frauen, die keine Narben auf
ihren Brüsten wollen. Auch bei diesem Schnitt gibt
es weniger Probleme beim späteren Stillen.
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München) jede Schnittmöglichkeit
im Detail erklären und entscheiden Sie dann zusammen
mit Ihrem Arzt, welcher Schnitt bei der Brustvergrößerung für Sie der Geeignetste
ist.
Positionierung des Implantates
Bei einer Brustvergrößerung werden
Ihre Implantate entweder teilweise unter den Brustmuskel
(submuskulär) oder auf den Muskel und unter die Brustdrüsen
(subglandulär) platziert.
-Bei der submuskulären Platzierung
der Implantate kann das Risiko, dass Ihre Implantate durch
die Haut fühlbar sind und der obere Rand des Implantates
durch Ihre Haut abzeichnet, herabgesetzt. Außerdem
wird die Wahrscheinlichkeit einer Verhärtung des Gewebes
um Ihre Implantate (Kapselfibrose) verringert. Weiter wird
durch eine submuskuläre Platzierung Ihres Implantates
eine Mammografie erleichtert. Mögliche Nachteile dieser
Platzierung können evtl. längere Operationszeiten-
und eine längere Erholungszeit und Scmerzhaftigkeit
sein.
-Bei der subglandulären Platzierung
hingegen kann die Operations- und Erholungszeit verkürzt
sein, sowie die Schmerzhaftigkeit nach der Operation deutlich
geringer sein. Ein möglicher Nachteil könnte sein,
dass die Implantatränder unter Ihrer haut sichtbarer
sind. Auch eine Mammographie kann sich schwieriger gestalten.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München), welche Positionierung
am meisten Ihren persönlichen Bedürfnissen und
körperlichen Voraussetzungen entspricht.
Operativer Eingriff und Anästhesie
Eine Brustvergrößerung wird heutzutage
ambulant oder mit eintägigem stationären Aufenthalt
durchgeführt, entweder in einer Klinik oder einem entsprechendem
Zentrum. Normalerweise wird der Eingriff in Vollnarkose
durchgeführt, jedoch ist auch eine Durchführung
in örtlicher Betäubung und sog. Dämmerschlaf
möglich. Die Brustvergrößerungsoperation dauert in der Regel 1 bis 2
Stunden. Ihr Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München) wird den Schnitt machen, für den
Sie sich entschieden haben und von dort aus eine Tasche
bilden, in die das Brustimplantat eingeführt wird.
Ist das Implantat erst einmal richtig positioniert, wir
der Einschnitt zugenäht.
Postoperative Nachsorge bei einer Brustvergrößerung
Nach der Brustvergrößerung-Operation fühlen Sie sich
vielleicht einige Tage lang müde und haben Schmerzen.
Die ersten 24 bis 72 Stunden nach der Operation sind mit
dem stärksten körperlichen Unwohlsein verbunden.
Ihre Brüste werden geschwollen sein und sich wund anfühlen.
Möglicherweise haben Si ein Spannungsgefühl im
Brustbereich, da sich die Haut und der Muskel (bei submuskulrer
Positionierung) erst an die neue Größe anpassen
muss. Obwohl natürlich bei jeder Frau die Erholung
anders verläuft, sollten Sie nach ungefähr einer
Woche wieder leichten Tätigkeiten nachgehen können.
Ein wesentlicher Aspekt der postoperativen
Nachsorge bei einer Brustvergrößerung kann evtl. das Tragen eines Sport-BHs, Druckverbandes
oder Stuttgarter Gürtels sein. Diese sind so konzipiert,
um Ihnen während der Heilungsphase zusätzliche
Unterstützung zu geben, damit das Implantat optimal
einheilen kann. Entsprechend den Empfehlungen Ihres Arztes
können Sie nach wenigen Tagen wieder arbeiten, sollten
jedoch anstrengende Tätigkeiten, die zu Pulsbeschleunigung
und Blutdruckanstieg führen können, für einige
Wochen vermeiden. Bei der verwendung von glattwandigen Implantaten
wird Ihnen Ihr Arzt auch eine Brustmassage empfehlen, um
eine spätere Kapselfibrose zu verhindern.
Befolgen Sie weitere spezifische Empfehlungen, die Ihr Arzt (z.B. D. Dirk Kremer in München)
für Sie möglicherweise hat. Sollten dennoch im
Anschluß an Ihre Operation Fieber, deutliche Schwellung
und oder Rötungen an der operierten Brust auftreten,
sollten Sie sofort Ihren Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München) kontaktieren, der Ihre Brustvergrößerung München durchgeführt hat.
Adresse:
Plastische Chirurgie in der Orlandopassage in München
Dr. med. Dirk J. Kremer
Facharzt für Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie
Mitglied der VDPC
Pfisterstraße 9
80331 München
T (089) 23546149
F (089) 23546148
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