Plastische Chirurgie München Dr. Dirk Kremer

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Brustvergrösserung

Brustvergrößerung München

Typen von Brustimplantaten:

Es gibt zwei wesentliche Typen von Brustimplantaten:

Gelgefüllte Brustimplantate und Kochsalzgefüllte Brustimplantate.

Gelgefüllte Implantate sind mit kohäsiven Silikongel gefüllt, die sich ähnlich einer normalen Brust anfühlen. Die großen Hersteller bieten Implantate mit drei verschiedenen Kohäsionsstärken an.

Kochsalzgefüllte Brustimplantate sind mit Salzwasser gefüllt. Sie fühlen sich weniger natürlich an. Es gibt Kochsalz-gefüllte Brustimplantate mit abnehmbaren Einfüllschlauch, die Ihrem Arzt ermöglichen, die Größe Ihrer Implantate bis zu sechs Monate nach der Brustvergrößerung-Operation durch eine zusätzliche Einfüllung bzw. Entleerung von Kochsalzlösung über den Einfüllschlauch enzupassen.

Implantatformen:

Abhängig von der Brustform, die Sie sich bei der Brustvergrößerung wünschen, können Sie runde oder aber konturierte Implantate wählen. Konturierte Implantate haben eine Form wie Tränentropfen und geben der Patientin eine etwas natürlicher aussehende Brust. Die großen Hersteller bieten verschiedene Projektionsstufen an: standard, moderat und hoch.

Implantatoberfläche:
Brustimplantate haben entweder eine strukturierte oder glatte Oberfläche. Durch die strukturierte Oberfläche können sich die kollagenen Bindegewebsfasern besser an die ungleichmäßige, raue Oberfläche anlagern. Das Risiko einer Kapselfibrose ist gegenüber den Implantaten mit glatter Oberfläche deutlich vermindert.

Ist Silikon für die Brustvergrößerung sicher?

Eine reihe angesehener fachübergreifender Expertengremien hat die verfügbaren Daten zu Brustimplantaten aus Silikon für eine Brustvergrößerung ausgewertet. Nachfolgend das Ergebnis des Institute of Medicine (IOM):
Das vom amerikanischen Kongress beauftragte fachübergreifende Expertengremium sollte eine unabhängige Bewertung vergangener und aktueller Untersuchungen zu Brustimplantaten aus Silikon und anderen Materialien durchführen. 1999 veröffentlichte das IOM einen Bericht mit folgenden Ergebnissen:
- Frauen mit Brustimplantaten haben kein höheres Risiko für Bindegewebserkrankungen. Das Risiko einer Krebs-, immunologischen oder neurologischen Erkrankung ist bei Frauen mit Brustimplantaten nicht höher als das der restlichen Bevölkerung.
- Stillen ist sicher und gesundheitsförderlich.
- Kinder von Frauen mit Brustimplantaten sind keinen erhöhten Risiken ausgesetzt.

Schnitt- und Platzierungsmöglichkeiten bei der Brustvergrößerung

Es gibt drei verschiedene Zugänge, um ein Brustimplantat bei der Brustvergrößerung einzusetzen:
- Periareolär: Vorteil dieses Schnittes ist, dass er am wenigsten sichtbar ist. Im Vergleich zu den anderen Schnitten birgt er das größte Risiko für spätere Probleme beim Stillen.
- Inframammär: Dieser Schnitt ist sehr populär, da er in der Hautfalte unterhalb der Brust versteckt ist. Bei diesem Schnitt gibt es weniger Probleme beim späteren Stillen. Der Schnitt verschafft den besten überblick über die geschaffene Implantathöhle, dadurch ist eine optimale Positionierung des Implantates möglich.
- Axillär: dieser Schnitt ist weniger versteckt, doch ist eine Alternative für Frauen, die keine Narben auf ihren Brüsten wollen. Auch bei diesem Schnitt gibt es weniger Probleme beim späteren Stillen.
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München) jede Schnittmöglichkeit im Detail erklären und entscheiden Sie dann zusammen mit Ihrem Arzt, welcher Schnitt bei der Brustvergrößerung für Sie der Geeignetste ist.


Positionierung des Implantates

Bei einer Brustvergrößerung werden Ihre Implantate entweder teilweise unter den Brustmuskel (submuskulär) oder auf den Muskel und unter die Brustdrüsen (subglandulär) platziert.

-Bei der submuskulären Platzierung der Implantate kann das Risiko, dass Ihre Implantate durch die Haut fühlbar sind und der obere Rand des Implantates durch Ihre Haut abzeichnet, herabgesetzt. Außerdem wird die Wahrscheinlichkeit einer Verhärtung des Gewebes um Ihre Implantate (Kapselfibrose) verringert. Weiter wird durch eine submuskuläre Platzierung Ihres Implantates eine Mammografie erleichtert. Mögliche Nachteile dieser Platzierung können evtl. längere Operationszeiten- und eine längere Erholungszeit und Scmerzhaftigkeit sein.

-Bei der subglandulären Platzierung hingegen kann die Operations- und Erholungszeit verkürzt sein, sowie die Schmerzhaftigkeit nach der Operation deutlich geringer sein. Ein möglicher Nachteil könnte sein, dass die Implantatränder unter Ihrer haut sichtbarer sind. Auch eine Mammographie kann sich schwieriger gestalten.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München), welche Positionierung am meisten Ihren persönlichen Bedürfnissen und körperlichen Voraussetzungen entspricht.

Operativer Eingriff und Anästhesie

Eine Brustvergrößerung wird heutzutage ambulant oder mit eintägigem stationären Aufenthalt durchgeführt, entweder in einer Klinik oder einem entsprechendem Zentrum. Normalerweise wird der Eingriff in Vollnarkose durchgeführt, jedoch ist auch eine Durchführung in örtlicher Betäubung und sog. Dämmerschlaf möglich. Die Brustvergrößerungsoperation dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden. Ihr Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München) wird den Schnitt machen, für den Sie sich entschieden haben und von dort aus eine Tasche bilden, in die das Brustimplantat eingeführt wird. Ist das Implantat erst einmal richtig positioniert, wir der Einschnitt zugenäht.

Postoperative Nachsorge bei einer Brustvergrößerung

Nach der Brustvergrößerung-Operation fühlen Sie sich vielleicht einige Tage lang müde und haben Schmerzen. Die ersten 24 bis 72 Stunden nach der Operation sind mit dem stärksten körperlichen Unwohlsein verbunden. Ihre Brüste werden geschwollen sein und sich wund anfühlen. Möglicherweise haben Si ein Spannungsgefühl im Brustbereich, da sich die Haut und der Muskel (bei submuskulrer Positionierung) erst an die neue Größe anpassen muss. Obwohl natürlich bei jeder Frau die Erholung anders verläuft, sollten Sie nach ungefähr einer Woche wieder leichten Tätigkeiten nachgehen können.

Ein wesentlicher Aspekt der postoperativen Nachsorge bei einer Brustvergrößerung kann evtl. das Tragen eines Sport-BHs, Druckverbandes oder Stuttgarter Gürtels sein. Diese sind so konzipiert, um Ihnen während der Heilungsphase zusätzliche Unterstützung zu geben, damit das Implantat optimal einheilen kann. Entsprechend den Empfehlungen Ihres Arztes können Sie nach wenigen Tagen wieder arbeiten, sollten jedoch anstrengende Tätigkeiten, die zu Pulsbeschleunigung und Blutdruckanstieg führen können, für einige Wochen vermeiden. Bei der verwendung von glattwandigen Implantaten wird Ihnen Ihr Arzt auch eine Brustmassage empfehlen, um eine spätere Kapselfibrose zu verhindern.
Befolgen Sie weitere spezifische Empfehlungen, die Ihr Arzt (z.B. D. Dirk Kremer in München) für Sie möglicherweise hat. Sollten dennoch im Anschluß an Ihre Operation Fieber, deutliche Schwellung und oder Rötungen an der operierten Brust auftreten, sollten Sie sofort Ihren Arzt (z.B. Dr. Dirk Kremer in München) kontaktieren, der Ihre Brustvergrößerung München durchgeführt hat.

Adresse:

Plastische Chirurgie in der Orlandopassage in München
Dr. med. Dirk J. Kremer
Facharzt für Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie

Mitglied der VDPC

Pfisterstraße 9
80331 München

T (089) 23546149
F (089) 23546148

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