Plastische Chirurgie München Dr. Dirk Kremer

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Brustvergrösserung

Welche Fragen sollten Sie dem Chirurgen zur Brustvergrößerung stellen?

-Welche Möglichkeiten der Brustvergrößerung gibt es für mich?
-Welche Risiken und Komplikationen sind mit Brustimplantaten verbunden?
-Welche Form, Größe, Oberflächenstruktur, Schnittstelle und Positionierung des Implantates empfiehlt sich für mich?
-Wird sich das Aussehen meiner vergrößerten Brüste im Verlauf der Zeit verändern?
-Mit wie vielen weiteren Operationen an mit Implantaten vergrößerten Brüsten muß ich im Laufe der Zeit rechnen?
-Kann die Fähigkeit zum Stillen beeinträchtigt werden?
-Wie werden meine Brüste mit Implantaten nach einer Schwangerschaft aussehen?
- Haben Sie vorher-und Nachher-Fotos, die ich mir ansehen kann?
- Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich mit dem kosmetischen Ergebnis der Implantation unzufrieden bin?
- Welche Alternativen gibt es, wenn ich mich gegen Brustimplantate entscheide?

Welche Komplikationen können bei Brustimplantaten auftreten?

Deflation/ Ruptur
Eine Erschlaffung oder ein Einriß kann schon wenige Monate nach der Implantation oder erst nach Jahren auftreten.. Ursachen können sein Beschädigung durch chirurgische Instrumente während der Operation, zu viel oder zu wenig Kochsalzlösung im Implantat, Kapselkontraktion, geschlossene Kapselsprengung, Belastungen wie Verletzungen oder intensive physische Manipulation, wie auch übermäßiger Druck bei der mammographie. Auch kann sich das Implantat mit der zeit abnutzen und dann auslaufen oder reißen.
Einmal entleerte oder gerissene Implantate müssen chirurgisch entfernt und evtl. durch nheue ersetzt werden.

Kapselkontraktur

Zieht sich das Kapselgewebe, das sich normalerweise um das Implantat bildet, zusammen, kann es das Implantat zusammendrücken: Man spricht dann von einer Kapselkontraktur. Kapselkontrakturen sind häufig Folge von Infektionen, Blutergüssen (Hämatomen) und Flüssigkeitsansammlungen (Seromen). Die Symptome reichen von Verhärtung bis hin zu Schmerzen, Verformung, Tastbarkeit und/oder Verlagerung des Implantats.

In Fällen von starken Schmerzen und Verhärtungen sind Folgeoperationen erforderlich. Dabei werden die Kapsel eingeschnitten bis vollständig entfernt und in der Regel das Implantat ersetzt.
Nach einer solchen Operation kann erneut eine Kapselkontraktur auftreten.

Schmerzen
Nach einer Brustvergrößerung können Schmerzen unterschiedlicher Stärke und Dauer auftreten. Bei starken Schmerzen sollten Sie sich an Ihren behandelnden Arzt wenden.

Unzufriedenheit mit dem kosmetischen Ergebnis

Es können ergebnisse wie Asymmetrie, Verlagerung des Implantats, Faltenbildung, unpassende Größe, unerwartete Form, Tastbarkeit des Implantatsw Narbenfehlbildung auftreten. Durch eine sorgfältige Planung und Durchführung der Operation wird die Wahrscheinlichkeit solcher unzufriedenstellender Ereignisse zwar minimiert, jedoch nicht verhindert werden.

Infektion

Diese Komplikation kann bei jeder Operation auftreten. Zumeist treten sie innerhalb weniger Tage bis Wochen auf. Wenn eine Infektion nicht auf Antibiotika anspricht, muß das Implantat entfernt werden. Erst wenn die infektion ausgeheilt ist, kann ein neues Implantat eingesetzt werden. In der Regel sollte man ca. 6 Monate abwarten, bevor man ein neues Implantat einsetzt.

Veränderung der Brustwarzen- und Brustempfindlichkeit

Die Empfindlichkeit der Brustwarzen und der brust kann nach der implantation zu- oder abnehmen. Die Veränderungen reichen von einer überempfindlichkeit bis zur Gefühllosigkeit der Brust oder Brustwarze. Diese veränderte Empfindlichkeit kann vorübergehend oder dauerhaft sein.

Stillen

In weltweit durchgeführten Studien wurde kein Hinweis auf einen höheren Silikongehalt in der Muttermilch von Frauen mit gelgefüllten Implantaten im Vergleich zu Frauen ohne Implantate gefunden. Einem Bericht des Institute of Medicine zufolge sollen Mütter mit Brustimplantaten auf Grund der Vorteile für das kind versuchen, zu stillen. Der periareoläre Schnitt kann die Fähigkeit zum Stillen stark beeinträchtigen und die produzierte Milchmenge verringern.

Expulsion

Instabiles oder geschädigtes gewebe über dem Implantat und/oder eine Unterbrechung der Wundheilung kann zu einer Freilegung (Expulsion) des Implantats führen.

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