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Viele Frauen haben von Natur aus zu große
Brüste im Verhältnis zu ihrem Körper. Viele
betroffene Patientinnen klagen über Einschränkungen
beim Sport, Haltungsschäden, Verspannungen im Schulter-
und Nackenbereich und Kopfschmerzen.
Auch leiden solche Patienten häufig über ein Mangel
des Selbstwertbewusstseins und Körperempfindens.
Mit der sog. Mammareduktionsplastik wird die für die
Patientin zu große Brust verkleinert. Je nach der
Ausgangsgröße kann ein von der Patientin gewünschte
Brustgröße erreicht werden. Lassen Sie sich von
Ihrem Operateur gut beraten, ob die von Ihnen erwünschte
Brustgröße erreicht werden kann, damit Sie später
evtl. nicht enttäuscht sein werden. In vielen Fällen
wird zusätzlich die Brust gestrafft. In der Regel wird
die Brustwarze nach oben versetzt.
Eine Assymetrie der Brüste kann mit einer Brustvergrößerung
gut ausgeglichen werden.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Je nach Ihrem Alter und familiären Risiko eine Brustkrebserkrankung
kann es sein, dass Ihr Arzt in München Sie dazu auffordert,
vor der Operation eine Mammographie zum Ausschluss von Knoten
in den Brüsten anfertigen zu lassen.
Vor dem planbaren Eingriff einer Brustverkleinerung
sollten Sie sich in Ihrem bestmöglichen Gesundheitszustand
befinden. Deshalb schränken Sie bitte den Alkohol-
und Nikotinkonsum auf ein Minimum ein. Denn Rauchen verschlechtert
nachweislich generell und insbesondere auch die Mikrodurchblutung
des Operationsgebietes. Deshalb unterlassen Sie bitte das
Rauchen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach der Operation.
Die Einnahme hormonhaltiger Medikamente
(Antibabypille, Hormonersatzpräparate) ist nach Rücksprache
mit dem platischen Chirurgen Dr. Dirk Kremer evtl. vorübergehend einzustellen.
Auf keinen Fall dürfen Sie Aspirin oder acetylsalicylsäurehaltige
Medikamente mindestens 14 Tage vor dem Eingriff zu sich
nehmen. Wenn Sie sich bei einem Medikament unsicher sind,
fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Sie sollten sich mindestens eine Woche von
ihrem Beruf frei nehmen, um sich bestmöglich schonen
zu können.
Auch sollten Sie sich in den Tagen unmittelbar
vor der Operation nicht allzu viel vornehmen, um seelisch
und körperlich möglichst ausgeruht zu sein. Ihr
postoperatives Wohlbefinden wird es Ihnen sicherlich danken.
Bei allen noch offenen Fragen vor der Operation,
rufen Sie bitte Ihren Operateur in München an.
Wo findet die Operation statt?
In manchen Fällen kann die Operation ambulant in der plastischen Chirurgie von Dr. Dirk Kremer in München durchgeführt
werden, wobei Sie zwar eine postoperative Ruhephase einhalten
müssen, dann aber nach Hause dürfen. Im allgemeinen
ist jedoch ein kurzer, ein- bis mehrtägiger stationärer
Aufenthalt in einer Klinik sinnvoll, gerade wenn Vorerkrankungen
eine ärztliche überwachung erforderlich machen.
Was für eine Narkose wird angewandt?
Brustverkleinerungen werden meist in Vollnarkose von einem
Anästhesisten durchgeführt, sodass Sie während
der gesamten Operation schlafen. Dafür werden Sie vor
der Brustverkleinerung-Operation von Ihrem Münchener Arzt untersucht, um zu klären,
ob Sie narkosefähig sind. Je nach Alter und Gesundheitszustand
müssen Sie zum Anästhesiegespräch ein Blutbild,
EKG, Röntgenbild der Lunge oder gar Lungenfunktionstest
mitbringen.
Auf Wunsch der Patientinnen und bei guten
gesundheitlichen Voraussetzungen kann man eine Brustverkleinerung
auch in Lokalanästhesie (Einspritzen von örtlichem
Betäubungsmittel) durchführen. Dabei erhalten
Sie zusätzlich ein Beruhigungsmittel (entweder als
Tablette oder als intravenöse Injektion in die Armenvene),
das Sie in eine Art Dämmerschlaf versetzt. Sie sind
deshalb wach, aber entspannt und schmerzunempfindlich. Sie
können jedoch ein Ziehen spüren und registrieren,
dass an Ihnen "gearbeitet" wird.
weitere Informationen zur Brustverkleinerung
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