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Wie verläuft die Operation?
Eine Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik)
dauert je nach Brustgröße zwischen 2 und 3,5
Stunden.
Es gibt verschiedene OP-Techniken, die je nach Brustgröße
ihre jeweilige Anwendung finden.
In der Regel wird das überschüssige Brustdrüsen-
und Fettgewebe im unteren Brustbereich mit einem Hautmantel
entfernt. Zusätzlich wird der Brustwarzenhof verkleinert
und nach oben in die neu geformte, verkleinerte Brust verlagert.
Die Details der einzelnen Techniken lassen
Sie sich bitte in der Sprechstunde von Dr. Dirk Kremer in München erklären.
Für den Patienten am deutlichsten machen sich die unterschiedlichen
Operationstechniken an den unterschiedlich resultierenden
Narben bemerkbar.
Diese verlaufen entweder
- um die Brustwarze und senkrecht nach unten
(Lejour-Technik)
- um die Brustwarze, senkrecht nach unten und zur Seite,
oder
- um die Brustwarze und umgekehrt T-förmig.
Die Operation:
Zuerst wird Ihnen beim Stehen oder Sitzen
die vorgesehenen Schnitte und die neue Position der Brustwarze
auf die Haut gezeichnet. Nach dem Desinfizieren des Operationsgebietes
und dem sterilen Abdecken werden die vor der Operation geplanten
Hautschnitte gemacht. Die gewünschte Menge an haut
und Brustgewebe wird dann entfernt unter stehen lassen der
Brustwarze an einem Gewebestiel. Dadurch wird die Durchblutung
der Brustwarze aufrecht erhalten. Außerdem bleiben
noch zahlreiche Michdrüsengänge mit der Brustwarze
in Verbindung, wodurch eine Chance für eine spätere
Stillfähigkeit erhalten werden kann.
Schließlich wird die Haut unterhalb der Brustwarzen
zusammengezogen und vernäht. Dadurch wird die neue
Brust geformt.
Je nach Größe Ihrer Brust und
dem erwünschten Ausmaß der Verkleinerung resultieren
aus der Brustverkleinerung immer eine Naht um die Brustwarze
herum und eine senkrecht zur Brustumschlagsfalte verlaufende
Naht. Bei größeren Brüsten muß zusätzlich
eine waagerecht in der Brustumschlagsfalte verlaufende Naht
angelegt werden.
Nach der Operation Brustverkleinerung wird in München ein spezieller Stütz-BH angelegt,
um einer postoperativen Schwellung des Wundgebietes entgegenzuwirken.
Auch wird Ihnen in der Regel pro Seite eine Drainage ins
Wundgebiet gelegt, um ein Verhalt von Wundflüssigkeit
im Wundgebiet in den ersten Tagen zu verhindern.
Postoperative Ratschläge:
Was ist nach der Brustverkleinerung zu beachten?
1. In den ersten Tagen
nach der Mammareduktionsplastik werden Ihre Brüste
empfindlich und geschwollen sein. Dabei können kühlende
Maßnahmen in den ersten Tagen helfen die Schwellungen
zu verringern.
2. Leichte Schmerzen im
Wundgebiet sind normal und können in der Regel durch
Medikamente gut behoben werden.
3. Nehmen Sie Ihre Medikamente
bitte genau nach Anweisung ein.
4. Bei plötzlich
auftretenden Schmerzen, Blutungen oder Gefühlsstörungen
informieren Sie bitte sofort Ihren Operateur. Auch bei allen
anderen Unklarheiten setzen Sie sich bitte umgehend mit
Ihrem Arzt in Verbindung.
5. Ihr Heilungsverlauf
wird in regelmäßigen Abständen in München kontrolliert.
Dabei wird besonders auf eine deutlich zunehmende Schwellung
der Brust (Evtl. Nachblutung, Infektion) und die Durchblutung
der Brustwarze geachtet. Die Drainagen werden innerhalb
der ersten Tage nach der Operation entfernt. Die Hautfäden
werden innerhalb der ersten zwei bis drei Wochen gezogen.
6. Nach wenigen Tagen
können die Verbände entfernt werden. Es verbleiben
lediglich Pflaster auf den Nähten. Sie werden angehalten,
in den ersten 3-6 Wochen nach der Operation einen speziell
von Ihrem Arzt verordneten eng anliegenden, stützenden
BH zu tragen, der zur Milderung der Schwellungen in der
Brust und ungestörten Heilung beitragen soll.
7. In den ersten Monaten
postoperativ können, je nach Veranlagung, die Narben
rötlich und hart erscheinen. Danach werden sie nach
und nach blasser und unauffälliger. Die Narbenentwicklung
kann durch geeignete Cremes, Massage sowie das Auflegen
von Silikonpflastern unterstützt werden. Meiden Sie,
die Narben mindestens 6 Monate der Sonne auszusetzen, um
Pigmentveränderungen zu verhindern. Tragen sie hohe
Lichtschutzfaktoren auf die Narben.
8. Innerhalb der ersten
zwei Wochen bilden sich Blutergüsse und Schwellungen
weitgehend zurück. Bei manchen Patienten kann die Abschwellung
jedoch auch länger dauern, eine leichte Schwellneigung
kann, v.a. warmer Witterung noch einige Monate bestehen.
9. Ihre Brüste werden
in den ersten 2-3 Wochen druckempfindlich sein. Diese Beschwerden
vergehen jedoch nach drei bis vier Wochen nach der Brustverkleinerung.
10. Vermeiden Sie anstrengende
körperliche Aktivitäten in den ersten 3-4 Wochen
nach Ihrer Brustverkleinerung, vermeiden Sie es, schwere
Gegenstände oder die Arme über Schulterhöhe
zu heben, da sonst starker Zug auf die Hautnähte ausgeübt
wird und die Wundheilung beeinträchtigt wird. Lassen
Sie sich von Ihrem Operateur , dem platischen Chirurgen Dr. Dirk Kremer, in München beraten, ab wann Sie arbeiten
bzw. Ihre übrigen gewohnten Aktivitäten wieder
aufnehmen können.
11. Häufig kommt
es dazu, dass die Patienten kurz nach der Brustverkleinerung
verunsichert über die Richtigkeit und Notwendigkeit
dieses Eingriffs sind. Dies hängt in der Regel mit
den z.T. vom Patienten als unangenehm empfundenen Begleiterscheinungen
einer Mammareduktionsplastik zusammen, auch mit der Ungeduld,
mit der das erwünschte Ergebnis am besten gleich nach
der Brustverkleinerung-Operation herbeigesehnt wird. Mit fortschreitender Heilung
und zunehmendem körperlichen Wohlbefinden werden diese
Gefühle schnell vergehen.
12. Nach der Entfernung
der Wunddrainagen können Sie duschen, sollten die Brust
aber gleich nach dem Duschen mit einem frischen Handtuch
vorsichtig abtrocknen. Verzichten Sie bis zum Ziehen der
Fäden auf warme Vollbäder im Bereich des Wundgebiets.
Pflegen Sie Ihre Haut mit Pflegecremes, gegen Schwellungen
oder Blutergüssen können nach Rücksprache
mit Dr. Dirk Kremer entsprechend wirksame Salben oder Cremes
verwendet werden.
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