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Facelift München
Welche Risiken hat ein Facelifting?
Lassen Sie ein Facelift durchführen,
sollten Sie darauf achten, dass es ein qualifizierter Facharzt
für Plastische und ästhetische Chirurgie - wie Dr. Dirk Kremer in München - durchführt.
In einem solchen Fall kommt es selten zu Komplikationen,
die für ein langanhaltendes gutes ästhetisches
Ergebnis nicht gravierend sind.
Mögliche Komplikationen bei einem Facelift:
- Blutergüsse und Schwellungen: Wie
bei jeder Operation können nach der Operation eines
Facelifts Blutergüsse und Schwellungen auftreten. Diese
heilen in der Regel meist von selbst ab. Durch Tragen einer
Kompressionsmaske für 1-2 Tage kann eine Schwellung
deutlich verhindert werden. Besprechen Sie mit Dr. Kremer in München,
ob das Tragen einer solchen Kompressionsbinde für Sie bei einem Facelift
in Frage kommt.
- Nachblutungen: Nachblutungen bei einem Facelift sind zwar
selten, sind aber mit erheblicher Schwellung und Schmerzen
verbunden und müssen umgehend operativ gestoppt werden.
-Infektionen des Wundgebietes sind unter
anderem aufgrund der sehr guten Durchblutung des Gesichtes
eher selten. Eine passende Antibiotikatherapie kann diese
Infektion in der Regel rasch abheilen lassen.
- Wundheilungsstörungen sind auch eher
selten. Dabei spielen in der Regel Risikofaktoren eine Rolle,
die Sie im Gespräch mit Ihrem Operateur vor der Operation
ausführlich besprechen sollten. Zu diesen sog. Risikofaktoren
gehören: verzögerte Heilung bei Diabetespatienten,
Rauchern und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen.
- Taubheit der Haut im Operationsgebiet kann bei einem Facelift
vorübergehend auftreten. Sie entsteht durch die Durchtrennung
feinster Hautnerven während der Präparation. Mit
der Heilung kehrt in der Regel die Sensibilität wieder
zurück zurück.
- Haarausfall: Im Bereich der behaarten Kopfhaut
kann es um die Narben zu einer sog. Alopezie kommen. Dieser
Haarausfall ist jedoch sehr selten und kann später
wieder korrigiert werden
- Schädigung des Gesichtsnerven: diese
Komplikation ist bei einem Facelift äußerst selten. Bei der Präparation
der Gesichtshaut kann es zu einer leichten Beschädigung
durch Zerrung, Quetschung bis hin zur völligen Durchtrennung
kommen. Damit verbunden ist eine vorübergehende Schwächung
von Teilen der Gesichtsmuskulatur, die sich aber mit der
Abheilung und Regeneration des Nervenastes wieder zurückbildet.
Da die Gesichtsmuskulatur von zahlreichen Nervenästen
stimuliert wird, ist eine vollständige Lähmung
eines Teiles der Gesichtsmuskulatur durch vollständige
Durchtrennung aller diesen Gesichtsteil versorgenden Nervenäste
fast ausgeschlossen.
Insgesamt gesehen darf die Gesichtsstraffung bzw. Facelift
jedoch als besonders komplikationsarmer Eingriff betrachtet
werden, der einen hohen Grad an Effizienz und Sicherheit
hat.
Was ist vor der Operation (Facelift) zu beachten?
Wie vor jedem operativen Eingriff sollten
Sie sich auch vor einer Gesichtsstraffung in möglichst
guter gesundheitlicher Verfassung befinden.
Alkoholkonsum sollte auf ein Minimum reduziert
werden. Rauchen sollte möglichst ganz eingeschränkt
werden, da Nikotin stark die Durchblutung des Gewebes vermindert.
Starke Raucher sollten in der Regel vollständig von
einem Facelift absehen. Besprechen Sie mit Ihrem Operateur (Dr. Dirk Kremer in München),
wie lange vor und nach dem Eingriff Sie mit dem Rauchen
aufhören sollten. Verschweigen Sie nicht das Rauchen,
da Sie damit nur sich selbst schaden.
Aspirin oder ähnliche blutverdünnende
Medikamente sollten wegen ihrer hemmenden Wirkung auf die
Blutgerinnung mindestens 1-2 Wochen vor dem Eingriff nicht
mehr zu sich genommen werden.
Es ist ratsam, für die Zeit nach der
Operation bzw. nach dem Facelift ungefähr sieben freie Tage einzuplanen, da
Sie in der ersten Zeit nach dem Eingriff noch eingeschränkt
sein werden.
Bei Fragen und Zweifeln vor der Operation
rufen Sie bitte Ihren Operateur an.
Wo findet die Operation statt?
Eine Gesichtsstraffung können Sie entweder
ambulant in München durchführen lassen oder aber mit einem kurzstationären
Aufenthalt im Krankenhaus verbinden. Dies hängt in
der Regel vom Ausmaß der geplanten Operation ab und
sollte mit Ihrem Operateur (Dr. Dirk Kremer in München) sorgfältig besprochen werden.
Ich rate im allgemeinen zu einem mindestens 1-2 tägigen
stationären Aufenthalt, während der eine sichere
postoperative Betreuung durch geschultes Personal gewährleistet
ist.
Was für eine Narkose wird beim Facelift angewandt?
Meistens werden Facelifts in Vollnarkose
durchgeführt, d.h. daß Sie während des gesamten
Eingriffs schlafen. Dies ist für den Patienten sicherlich
die bequemste Art. Dazu werden Sie präoperativ von
einem Facharzt für Anästhesie untersucht, der
Ihre Narkosefähigkeit klärt. Der Narkosearzt wird
während des gesamten Eingriffs anwesend sein und die
Narkose steuern. Alternativ steht die sog. "standby-Anästhesie
zur Verfügung. Sie wird auch vollständig vom Anästhesisten
gesteuert, sie werden dabei aber nicht intubiert und beatmet.
Sie fallen in einen tiefen, schmerzfreien Schlaf, atmen
aber noch vollständig alleine.
Eine weitere Alternative ist die Lokalanästhesie mit
Einspritzung von örtlichem Betäubungsmittel. Bei
der lokalen Betäubung erhalten Sie zusätzlich
ein Beruhigungsmittel (entweder als Tablette oder als intravenöse
Injektion in die Armvene), das Sie in eine Art Dämmerschlaf
versetzt. Sie sind zwar wach, aber entspannt und schmerzunempfindlich.
Sie bekommen aber mit, dass an Ihnen operiert wird, Sie
spüren ein Ziehen oder ähnliches.
Was ist nach der Gesichtsstraffung bzw. Facelift zu beachten?
In den ersten 3-5 Tagen nach der Operation
werden Sie im ganzen Operationsgebiet leichte Schmerzen
und ein Spannungsgefühl verspüren. Dadurch ist
Ihre Mimik eingeschränkt und Sie können Ihren
Kopf nur eingeschränkt bewegen. In der Regel werden
Ihnen Schmerzmedikamente verabreicht, die Linderung erreichen.
Während der Operation werden Ihnen
Drainagen eingelegt, die schon am ersten Tag nach der Operation
gezogen werden können. Der Verband, evtl. auch eine
Kompressionsmaske, wird in der Regel nach 1-3 Tagen abgenommen.
Halten Sie in den ersten Tagen nach der Gesichtsstraffung
Ihren Kopf ruhig, gerade und v.a. erhöht, um eine Schwellung
zu verringern. Sind Schwellungen, Blutergüsse und ggf.
eine Taubheit der Haut entstanden, so bilden diese sich
normalerweise in den ersten Wochen danach vollkommen zurück.
Nach sieben Tagen können bereits die
ersten Hautfäden entfernt werden. Die Kopfhaut braucht
ein wenig länger für die Heilung, deshalb können
Fäden oder Klammern dort ein paar Tage länger
belassen werden.
Nach nur wenigen Tagen können Sie wieder
Ihre normale Alltagsaktivitäten aufnehmen. Planen Sie
dennoch in der ersten Woche nach der Operation eine Ruhepause
ein. Sport sollten Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt
erst wieder nach etwa 6 Wochen betreiben. Wie bereits oben
erläutert sollte auch postoperativ Ihr Nikotin- und
Alkoholkonsum auf ein Minimum reduziert bleiben. Besuche
in Sauna und Dampfbad sollten für einige Monate unterlassen
werden.
Anfangs wird Ihr Gesicht für Sie ungewohnt
aussehen. Ihre Gesichtszüge sind durch die Schwellung
etwas verändert sein. Die Mimik wirkt oft etwas steif.
Die anfänglich roten Narben blassen immer mehr ab,
bis man nur noch schmale weiße Linien erkennen kann.
Nach 2 Wochen sehen Sie in der Regel schon wieder recht
entspannt und erholt aus. Nach 10-14 Tagen, je nach Ausmaß
des Liftings, beginnen die meisten Patienten wieder mit
ihrer Arbeit. Die verbliebenen Narben werden von vielen
Patienten anfänglich noch mit einem speziellen Camouflage-Make-up
verdeckt.
Kann eine Gesichtsstraffung bzw. Facelift wiederholt
werden?
Nach Ablauf von 10 Jahren kann ein
Facelift problemlos wiederholt werden. Evtl. folgt auf ein
Minifacelift ein ausgedehnteres Hals-, Wangenlifting. Manche
Patienten wählen bewusst die Möglichkeit der wiederholten
Nachbesserung in kürzeren Abständen, um eine dramatische
Veränderung bzw. Verjüngung des Gesichtes zu vermeiden.
In den USA spricht man in diesem Fall von "maintenance".
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