Plastische Chirurgie München Dr. Dirk Kremer

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Falten - Botulinumtoxin

Falten good bye!- Die wichtigsten Fragen zu Botulinumtoxin (Botox, Dysport)

1. Was ist Botulinumtoxin?
Weitverbreitet ist, dass es sich dabei um ein Gift handelt. Dabei ist Botulinumtoxin ein sehr hilfreiches Medikament. Bisher wurde in der Medizin dieses vom Bakterium Clostridium natürlich erzeugte Protein zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen verwendet. Dabei reichte das Spektrum von der Augenheilkunde bei Spasmen der Augenmuskulatur über die Neurologie bis zur Nachbehandlung von Schlaganfallpatienten. Auch die lästige Migräne wird heute z.T. mit großem Erfolg mit Botulinumtoxin behandelt.
Neu ist die Verwendung dieses Medikaments zur Behandlung von störenden Mimikfalten im Gesicht.

2. Wie genau wirkt Botulinumtoxin (Botox)?
B. wirkt auf die Endplatte der Nerven und blockiert dort die Ausschüttung eines Botenstoffes, der für die Anspannung der Muskulatur verantwortlich ist. Dadurch können sich die Gesichtsmuskeln entspannen. Bei früher Anwendung wird die Bildung von Falten durch die Verhinderung extremer Hautbewegungen, die für die Bildung von Falten verantwortlich sind, verhindert. Bereits vorhandene Falten werden geglättet.

3. Wie wird Botulinumtoxin angewendet?
B. sollte nur von einem erfahrenen Arzt wie Dr. Dirk Kremer in München mit einer sehr dünnen Injektionsnadel in die Muskeln gespritzt, die durch ständiges Zusammenziehen Falten verursachen.
Die Anwendung erfolgt ambulant unter sterilen Bedingungen und dauert nur wenige Minuten. Schon nach wenigen Tagen.
Diese ästheetische Anwendung des Botulinumtoxin (Botox) wird in den USA und Europa seit vielen Jahren praktiziert. Unzählige medizinische Veröffentlichungen belegen zuverlässige und erfolgreiche Behandlungen

4. Wie schnell und wie lange wirkt Botulinumtoxin (Botox)?
Die behandelte Gesichtspartie zeigt nach 3 bis 7 Tagen eine verminderte Faltenstruktur. Die Muskelentspannung hält ca. 3 bis 6 Monate an. Durch die geringere Aktivität der behandelten Gesichtmuskeln gewöhnt man sich faltenbringende Mimik ab und verhindert so gleichzeitig die Entstehung neuer Altersmerkmale. Bei langjähriger Anwendung kann es zur Atrophie des behandelten Muskels kommen. Auch ohne Botox behandlung kommt es dann zu einer verminderten Stärke der Muskelkontraktion und somit verminderten Faltenbildung.

5. Was sind die Vorteile von Botulinumtoxin?
- Botox ist sanft und sicher
-Botox bewirkt ein natürliches Aussehen
-Botox hat eine langanhaltende Wirkung
-Man kann Botox wiederholt Anwenden
-Es wirkt gegen Falten ohne Operation oder Narkose
-Botox ist ein wirksames Mittel gegen mimische Falten

6. Welche Risiken können bei der Anwendung auftreten?
-Durch die Injektion können benachbarte Nerven und Blutgefäße verletzt werden. Folge sind kleine blaue Flecken unter der Haut, die jedoch keiner Behandlung bedürfen. Missempfindungen oder Gefühlsstörungen sind meistens nur vorübergehend und bessern sich von selbst. In Einzelfällen können sie jedoch von Dauer sein.
-Infektionen an der Einstichstelle
-Trockene Haut im Bereich der Injektionsstelle, die nach kurzer Zeit wieder von alleine verschwindet.
-Vorübergehende Schwächung anderer Muskeln im Umgebungsbereich der Einstichstelle
-leichte allergische Reaktionen, wie Schwellung, Juckreiz oder Hautausschlag sind sehr selten
-Kopfschmerzen, die in der Regel nach kurzer zeit wieder verschwinden

7.Auf was muß ich nach einer Behandlung mit Botulinumtoxin beachten?
- vermeiden Sie, die behandelten Stellen für 3-4 Stunden nach der Injektion zu massieren
- bewegen Sie sich während 3-4 Stunden nach der Injektion in aufrechter Körperhaltung
- kontrahieren Sie die Muskelgruppen wiederholt während 3-4 Stunden nach der Behandlung, da das Toxin in aktiv bewegten Muskeln besser wirkt.
Dies sind Vorsichtsmaßnahmen, die viele behandelnde ärzte weltweit ihren Patienten raten. Allerdings sind noch weitere Studien und Beobachtungen zur endgültigen Klärung der Wirksamkeit dieser Vorsichtsmaßnahmen nötig.

8. Welche Kontraindikationen für eine Behandlung mit Botulinumtoxin gibt es?
- Nachgewiesene überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile
- Generalisierte Störungen der Muskelaktivität (z. B. Myasthenia gravis)
- Lokale Infekte der Injektionsstellen
- Keine Applikation während und bis zu 3 Tagen nach Ende einer Therapie mit Aminoglykosid-Antibiotika oder -Spectinomycin
- Schwangerschaft und Stillzeit


 
 
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