Plastische Chirurgie München Dr. Dirk Kremer

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Schönheitmit Life Fill

Es gab immer schon eine große Nachfrage nach Füllmaterialien in der ästhetischen Chirurgie.
All diese Füllmaterialien werden dazu verwendet, mangelndes Volumen, wie z.B. an den Lippen, in tiefen Nasolabialfalten oder den sog. Marionettenfalten, Volumendefiziten über Wangen oder am Kinn, aufzufüllen und so zu einem jugendlichem Aussehen zu verhelfen. Die gängingsten Füllmaterialien sind heute die im Körper selbst vorkommenenden Gewebebestandteile Kollagen (Zyderm, Zyplast) und Hyaluronsäure (Restylane, Perlane). Es werden aber auch synthetisches Goretex und Goldfäden verwendet, sowie Alloderm (fremde Leichenhaut).

All diese Materialien haben Probleme: das sehr sichere Kollagen hält leider nur 3 Monate, Restylane hält zwar länger, muß aber auch nach 6 Monaten wieder durch erneute Injektionen aufgefrischt werden. Synthetische Materialien wie Goretex hinterlassen häufig Unregelmäßigkeiten unter der Haut, die man auch noch durch die Haut fühlen kann. Alle permanenten Füllmaterialien wie z.B. Artecoll oder Goretex, die über keine eigene Blutversorgung verfügen, können sich chronisch infizieren oder bilden Granulome.

In den letzten Jahren ist der Trend, Eigenfett zu unterspritzen. Das Problem bei dieser Methode ist, dass durch den Vorgang der Fettentnahme und der Aufbereitung mit anschließender Injektion durch kleinste Kanülen bis zu 80% des Gewebes zugrunde geht. Der Arzt muß deshalb zunächst überkorrigieren, da er nicht weiß, wie viel von dem Material am Leben bleiben wird. Häufige Nachkorrekturen sind die Folge. Außerdem kommt es durch die zahlreichen Einstiche in das Gewebe zu einer beträchtlichen Schwellung des Gewebes, die sich erst nach vielen Wochen vollständig zurückbildet. Erst dann kann man sehen, wie viel des eingespritzten Fettes tatsächlich überlebt hat.

In Beverly Hills ist nun eine Methode der Fetttransplantation entwickelt worden, die sich LifeFill nennt und in den USA eine große Akzeptanz findet. Beim sog. LifeFill handelt es sich um 100% vitale, also lebendige Eigenfetttransplantate. Das Fett wird vom Patienten entnommen und dann mit einer bestimmten Schnitttechnik unter sterilen Bedingungen präpariert und dann unter die gewünschten Areale unterfüttert. In dieser Weise ist menschliches Gewebe bisher noch nicht transplantiert worden.
Dieses LifeFill wird unter die Areale des Gesichtes gefüttert, die einer Volumenzunahme bedürfen, wie z. B. dünne Lippen, tiefe Nasolabialfalten, oder eingefallene Wangen. LifeFill wird üblicherweise von einem tiefgelegenen Schnitt am Unterbauch entnommen.

Wenn LifeFill erst einmal platziert wurde, entwickelt es eine eigene Blutversorgung und wächst vollständig ein. Die Ergebnisse sind somit bleibend. Da das Fett vom Patienten stammt, hat es die gleichen Oberflächenantigene und wird somit nicht wieder abgestoßen. Es kann nach Abheilen zu kleinen Unregelmäßigkeiten kommen, die aber leicht in Lokalanästhesie korrigiert werden können.
Die Abheilung ist relativ rasch, da es anders als bei den Eigenfettinjektionen kaum zu Schwellung kommt und keine überkorrektur notwendig ist. In der Regel benötigen die Patienten etwa ein langes Wochenende, um vollständig abzuheilen und wieder gesellschaftsfähig zu sein.

Dr. Dirk Kremer aus München setzt heute gerne LifeFill im Rahmen seiner Facelifts und Lidkorrekturen ein.

 
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