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Zum Trend "Männer und
kosmetische Chirurgie" lesen Sie bitte auch
den aktuellen Artikel des bekannten Journalisten Wolfgang
Koydl, der in der Süddeutschen Zeitung Nr. 264 vom
16.11.2005 erschienen ist:
Mächtig
gutes Aussehen
Londons Manager haben die plastische Chirurgie als Mittel
für den Erfolg entdeckt- im Trend liegen Bauch- und
Nasenkorrekturen
Der erfolgreiche Mann von heute
ist schlank, sportlich und jugendlich. Nur so wirkt er dynamisch,
durchsetzunmgsstark und erfolgreich.
Wenn nötig, geht der mann von heute einfach zum plastischen
Chirurgen. Zu der Frage, ob der Schönheitswahn heute
auch die Männer befallen hat, hat der London-Korrespondent
der Süddeutschen Zeitung Wolfgang Koydl in der Ausgabe
vom 16.11.2005 den Puls der Zeit treffenden Artikel "Mächtig
gutes Aussehen" veröffentlicht, in dem er beschreibt,
dass Londons Manager die Plastische Chirurgie als Mittel
für den Erfolg entdeckt haben.
Treffend beschreibt er, dass früher Sportwägen
und eine dicke Brieftasche über die Zeichen des Alters
wie "Falten, Schmerbäuche und Glatzen hinweggeholfen
haben, heute wollen immer mehr Machtmenschen auch so aussehen,
wie sie sich fühlen." Auf Berufung auf die Harley
Medical Group, einer der größten Anbieter ästhetisch-chirurgischer
Dienste in Großbritannien, schreibt er, dass die Zahl
männlicher Patienten um 40% allein im vergangenen
Monat angestiegen sei. Die Gesellschaft für ästhetische
Chirurgie Deutschland e.V. (GäCD)
gibt an, dass in Deutschland mittlerweile 10-15%
aller vorgenommenen ästhetischen Eingriffe bei
Männern vorgenommen würden, mit steigender
Tendenz. Die American Society of Plastic
Surgeons spricht sogar von einem Männer-Anteil
von 30-35% aller im letzten Jahr durchgeführten
ästhetischen Eingriffen, mit großen Unterschieden
in den "eitlen und von Erfolg gekrönten
Metropolen" wie New York, Miami und allen
voran Los Angeles. Laut Koydl`s Artikel ärgern sich
die meisten männlichen Patienten in London über
"hartnäckige Fettpolster am Bauch und
an den Hüften", so Tammy Campbell, die
Leiterin einer Schönheitsklinik der Harley Medical
Group. "Sie sagen, dass sie sich vor allem beim
Fitnesstraining fürchterlich befangen und unwohl fühlen,
und dass sie sich deshalb für einen klinischen Eingriff
entschlossen haben." Laut Koydl beziehen sich die Hälfte
aller Anfragen britischer Männer auf die Fettabsaugung,
gefolgt von Nasenkorrekturen. Laut der GäCD
sind die Eingriffe im Gesicht und am Kopf zweifellos
die gefragtesten- auch für Männer, gefolgt
von Fettabsaugungen am Bauch und den sog.
"Love handles", und Lidstraffungen.
Laut dem Schönheitschirurgen Adrian Richards "gehen
Männer die Sache übrigens ein wenig anders an
als Frauen." Sie " seien nicht so emotional
wie Frauen, was ihre Gesichter angeht. Sie sehen
es fast wie ein Auto, das kaputt ist und repariert werden
muß. Sie sagen: Ich muß meine Karosserie
richten lassen. Auch verheilen bei bei
Männern die Narben schneller, was für
viele ein weiterer Anreiz für einen Eingriff ist. Denn
laut Klinikleiterin Campbell "wollen sie möglichst
schnell wieder an ihren Schreibtrisch zurückkehren
und von nun an dickere Vergütungen einstreichen."
Die häufigsten Eingriffe
bei Männern in Deutschland sind:
1. Faltenbehandlungen
2. Fettabsaugungen am Bauch
3. Lidstraffungen (Ober-
und Unterlider)
4. Haartransplantationen
5. Nasenkorrekturen
6. Facelifts
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